Geschichte

1965 wurde der Name erstmals für einen hochwertigen Kompaktlautsprecher („Technics 1“) verwendet. Im Jahr 1970 wurde mit dem SP-10 das erste kommerzielle direktangetriebene Plattenspielerlaufwerk vorgestellt, das in ein Gehäuse oder in eine Studioumgebung eingebaut werden musste. Ein geeigneter Tonarm musste separat erworben und montiert werden.[1]
1973 entstand das Logo in der heutigen Form.[2] In den folgenden Jahren wurde „Technics“ als Markenname überwiegend für Hifi-Geräte und elektronische Musikinstrumente benutzt, während der Name des Mutterkonzerns Panasonic für Video- und Fernsehgeräte sowie für Kleingeräte wie Radiorekorder, Radiowecker und ähnliches verwendet wurde.
2002 wurden alle Produkte von Technics außer dem DJ-Bereich durch Panasonic ersetzt, damit Audio- und Video-Bereich künftig unter einem gemeinsamen Namen zu finden sind.
2014 auf der IFA in Berlin stellt Technics unter dem Motto „Rediscover Music“ seine Produktlinie vor.

Plattenspieler SL-1200MK2[Bearbeiten]

Plattenspieler SL-1210 MK2 mit Ortofon „Concorde“-Tonabnehmer („Scratch“)

Als bekanntestes Produkt gilt die Plattenspieler-Serie SL-1200MK2 bzw. SL-1210 MK2 („Zwölfzehner“) und deren Nachfolger M3D, MK5 und M5G. In vielen Discotheken sind zwei oder mehr dieser Geräte im Einsatz. Der Unterschied zwischen dem SL-1200 und dem SL-1210 besteht lediglich in der Farbe (SL-1200MKx: silbergrau, SL-1210MKx: anthrazit/schwarz).[4] Legendär wurde der Plattenspieler durch seinen patentierten quarzgesteuerten, innerhalb einer Viertelumdrehung auf Solldrehzahl beschleunigenden Direktantrieb. Auch mehr als 20 Jahre nach der Einführung gilt das Laufwerk als der klassische Discotheken-Plattenspieler. Technics bewarb den MK2 daher lapidar mit „Zu besichtigen in Ihrer Lieblings-Diskothek“. Das Gerät gilt als das am längsten produzierte Produkt derUnterhaltungselektronik und wurde dafür in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen.
Aufgrund der Tonarmkonstruktion ist der SL-1200MKx für den Einsatz sogenannter „integrierter“ Tonabnehmer geeignet, die ohne zeitaufwändige Justage direkt mittels Steckverbindung und Überwurfmutter nach dem SME-Standard auf das Tonarmrohr montiert werden können. Bekannteste Beispiele dieser Bauart sind die „Concorde“-Baureihe des dänischen Herstellers Ortofon und die „White Label“-Serie von Shure.
Ende Oktober 2010 gab Panasonic das Ende der Produktion gegenüber japanischen Medien und im Rahmen der „2011 DMC World DJ Championships“ bekannt.

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